Das situationsbezogene
Fachgespräch
mit Präsentation
Die letzte Prüfungsleistung auf dem Weg zum Geprüften Wirtschaftsfachwirt – und die einzige mündliche, die jeden betrifft. Mündlich geprüft wird zwar auch in der Ergänzungsprüfung, aber die gibt es nur nach einer mangelhaften Klausur. Das Fachgespräch legt jeder ab. Es steht erst an, wenn beide schriftlichen Prüfungen erfolgreich abgeschlossen sind, und es hat einen erklärten Schwerpunkt.
Erst kommen beide Klausuren, dann das Gespräch
Das Fachgespräch gehört zur Teilprüfung Handlungsspezifische Qualifikationen, ist dort aber die letzte Station. Die Verordnung formuliert die Bedingung eindeutig: „Die mündliche Prüfung wird erst nach dem erfolgreichen Abschluss der schriftlichen Teilprüfungen nach den Absätzen 4 und 5 durchgeführt."1
Gemeint sind die beiden schriftlichen Prüfungen, die du bis dahin hinter dir hast: die vier Klausuren der WBQ-Prüfung und die schriftliche betriebliche Situationsaufgabe der HQ-Prüfung. Beide müssen erfolgreich abgeschlossen sein, bevor der mündliche Teil stattfindet.
Wirtschaftsbezogene Qualifikationen, schriftlich
Vier Klausuren, jede für sich mit mindestens 50 Punkten2 – nötigenfalls nach einer mündlichen Ergänzungsprüfung.
Betriebliche Situationsaufgabe, schriftlich
480 bis 510 Minuten, ebenfalls mit mindestens 50 Punkten.3
Fachgespräch mit Präsentation, mündlich
Diese Seite. Erst hier, und nur, wenn die beiden Schritte davor stehen.
Eine Feinheit, die oft durcheinandergeht
Für die Zulassung zur Teilprüfung Handlungsspezifische Qualifikationen verlangt die Verordnung nur eine abgelegte WBQ-Teilprüfung, die nicht länger als fünf Jahre zurückliegt4 – von „bestanden" steht dort nichts. Für die mündliche Prüfung dagegen verlangt die Verordnung den erfolgreichen Abschluss der schriftlichen Prüfungen.1 Die Situationsaufgabe kann also anstehen, bevor die WBQ endgültig durch ist; das Fachgespräch nicht.
Wie die mündliche Prüfung abläuft
Vier Angaben macht die Verordnung, und sie sind alle konkret. Alles Weitere – Termin, Raum, Zusammensetzung des Prüfungsausschusses – regelt deine IHK.
Höchstens 30 Minuten Vorbereitung
„Es ist eine Vorbereitungszeit von höchstens 30 Minuten zu gewähren."5 Die Zeit ist zugesichert, nach oben aber gedeckelt.
Höchstens 30 Minuten Gespräch
Das Fachgespräch „soll nicht länger als 30 Minuten dauern".6 Die Präsentation geht dem Gespräch voraus.
Aufbauend auf deine Situationsaufgabe
Das Gespräch wird „inhaltlich aufbauend auf die Aufgabenstellung" der schriftlichen betrieblichen Situationsaufgabe durchgeführt6 – es fängt also nicht bei null an.
Schwerpunkt: Führung und Zusammenarbeit
Inhaltlich soll sich das Gespräch auf die Qualifikations- und Handlungsbereiche beziehen, der Schwerpunkt soll dabei auf Führung und Zusammenarbeit liegen.7
Woher das Thema kommt – das ist Praxis, nicht Verordnung
Die Verordnung regelt das nicht. Sie sagt nur, dass das Gespräch inhaltlich auf deiner Situationsaufgabe aufbaut. Wie du an dein konkretes Thema kommst, handhaben die Kammern unterschiedlich: In der Praxis wird es entweder genannt, oder du ziehst eines aus mehreren vorbereiteten Themen und bereitest dich in der Vorbereitungszeit darauf vor.
Beides kommt vor, und beides ist kein Rechtsanspruch. Verbindlich ist allein, was deine IHK in ihren Unterlagen zur Prüfung schreibt – frag dort nach, statt dich auf Erfahrungsberichte aus dem Netz zu verlassen.
Wie sich die 30 Minuten aufteilen
Die Verordnung nennt nur die Obergrenze für das Ganze. Üblich sind rund 10 Minuten Präsentation und rund 20 Minuten Fachgespräch, dazu rund 30 Minuten Vorbereitungszeit – verbindlich festgelegt ist das nicht. Im Zweifel gilt der Ablauf, den deine IHK ankündigt.
Schwerpunkt heißt nicht „nur"
Der Satz in der Verordnung besteht aus zwei Teilen, und der erste geht gern unter: Das Gespräch soll sich auf die Qualifikations- und Handlungsbereiche beziehen – also auf den ganzen Prüfungsstoff –, und der Schwerpunkt soll auf Führung und Zusammenarbeit liegen.7
Ein Schwerpunkt ist eine Gewichtung, keine Eingrenzung. Eine Rückfrage zu einer Kennzahl aus deiner Situationsaufgabe, zu einer rechtlichen Folge oder zu einer Marketingentscheidung ist damit ausdrücklich gedeckt. Wer nur Führung und Zusammenarbeit wiederholt und den Rest liegen lässt, liest den Satz nur zur Hälfte.
Zwei Qualifikationsinhalte dieses Handlungsbereichs betreffen die Prüfungssituation sogar unmittelbar: Präsentationstechniken und Moderation von Projektgruppen.8 Was du in der Präsentation zeigst, ist damit selbst Prüfungsstoff.

Was hier bewusst fehlt
Wie viele Prüfende dabeisitzen, ob es ein Aufgabenblatt gibt, in welcher Form die Präsentation zu halten ist und ob Hilfsmittel erlaubt sind, steht nicht in der Verordnung. Das regeln die Kammern; frag dort nach, statt dich auf Angaben aus dem Netz zu verlassen.
Zwei Leistungen, eine Note
Präsentation und Fachgespräch werden einzeln bewertet, dann aber zu einer Bewertung zusammengefasst – als gewichtetes arithmetisches Mittel.9 Nur diese zusammengefasste Bewertung zählt für das Bestehen.
⅔
Fachgespräch
Zwei Drittel der mündlichen Bewertung
⅓
Präsentation
Ein Drittel der mündlichen Bewertung
Die Bestehensgrenze: 50 Punkte auf die zusammengefasste Bewertung
Bestanden ist die Prüfung nur, wenn ohne Rundung mindestens 50 Punkte erreicht sind: in jedem WBQ-Bereich, in der schriftlichen Situationsaufgabe und in der zusammengefassten Bewertung für Fachgespräch und Präsentation.10 Eine schwache Präsentation lässt sich also innerhalb der mündlichen Prüfung durch ein starkes Gespräch auffangen – aber die mündliche Leistung als Ganzes durch keine andere Prüfungsleistung.
25 Prozent der Gesamtnote
Mit diesem Anteil geht die zusammengefasste mündliche Bewertung in die Gesamtnote ein – genauso viel wie die gesamte WBQ-Teilprüfung.11
Keine Ergänzungsprüfung, aber Wiederholung
Eine mündliche Ergänzungsprüfung sieht die Verordnung hier nicht vor. Jede nicht bestandene Teilprüfung kann aber zweimal wiederholt werden.12
Nach dem Fachgespräch: Ergebnis und Zeugnisse
Wenn das Gespräch beendet ist, hast du alles abgelegt, was zu dieser Prüfung gehört. Der Prüfungsausschuss berät im Anschluss – in der Praxis erfährst du das Ergebnis samt Punktzahl vielerorts noch am selben Tag, oft direkt vor der Tür. Verbindlich ist das nicht: Die Verordnung sagt zum Zeitpunkt der Mitteilung nichts, und wie deine IHK es handhabt, steht in ihren Unterlagen zur Prüfung.
Was feststeht: Wer bestanden hat, bekommt zwei Zeugnisse.13 Bis die im Briefkasten liegen, dauert es noch etwas – aber ab dem Moment, in dem du aus dem Prüfungsraum kommst, ist das nur noch Papierweg. Der Teil, für den du gelernt hast, ist an diesem Tag erledigt.
Zwei Zeugnisse
Nach bestandener Prüfung stellt die zuständige Stelle zwei Zeugnisse aus. Bis dahin gilt, was der Prüfungsausschuss dir mitgeteilt hat.
Und wenn es nicht gereicht hat
Dann ist die Teilprüfung nicht bestanden – wiederholbar ist sie zweimal.12 Die WBQ-Teilprüfung bleibt davon unberührt; sie ist längst durch.
Der Fachwirt ist ein Anfang, kein Endpunkt
Ein Weg hängt unmittelbar an dieser Teilprüfung: Wer die Handlungsspezifischen Qualifikationen erfolgreich abgeschlossen hat, kann eine zusätzliche Prüfung der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikationen beantragen und ist nach bestandener Prüfung vom schriftlichen Teil der Ausbilder-Eignungsprüfung befreit.14 Daneben stehen der Geprüfte Betriebswirt als nächste Fortbildungsstufe und ein Studium ohne Abitur; beides regeln eigene Verordnungen, Bundesländer und Hochschulen, nicht die WFachwPrV.
Ausführlich stehen die drei Wege unter Was kommt danach. Am Prüfungstag denkt man daran ohnehin nicht – bis dahin zählt nur der Termin, für den du hier bist.
Woran die Vorbereitung typischerweise vorbeigeht
So weit der Prüfungstag. Bis er kommt, liegt die Vorbereitung dazwischen – und nach zwei bestandenen Klausuren fühlt sich das Gespräch wie eine Formsache an. Drei Dinge sprechen dagegen, und alle drei ergeben sich direkt aus dem, was oben steht.
Der Schwerpunkt liegt woanders
Für die Klausuren wird Führung und Zusammenarbeit gern zuletzt gelernt. In der mündlichen Prüfung ist genau dieser Bereich als Schwerpunkt benannt. Das umzustellen kostet nichts – man muss es nur wissen.
Erklären ist etwas anderes als ankreuzen
Schriftlich reicht das richtige Ergebnis. Mündlich musst du den Weg dahin in Worte fassen, während jemand zuhört. Wer das nie geübt hat, merkt den Unterschied im ungünstigsten Moment.
Begründen statt benennen
Das Gespräch baut auf deiner Situationsaufgabe auf. Die naheliegende Nachfrage ist deshalb nicht „Was ist eine SWOT-Analyse?", sondern „Warum haben Sie sich dafür entschieden?" – die Begründung ist der Prüfungsgegenstand.
Das Fachgespräch vorbereiten: alle drei Punkte sind übbar – mit der App
Für eine mündliche Prüfung gibt es kein Buch, das man durcharbeitet. Was bleibt, sind kurze Einheiten in genau dem Bereich, der Schwerpunkt ist, ein Vorrat an Sätzen, die man laut sagen kann, und eine kurze Liste dessen, was noch wackelt. Genau dafür ist Fachwirt Hero gebaut.
Führung und Zusammenarbeit als eigener Bereich
Der Handlungsbereich, den die Verordnung als Schwerpunkt der mündlichen Prüfung benennt, ist in der App ein eigener Bereich mit eigenen Kategorien. Im Fokus-Modus wählst du genau die aus und lässt alles andere liegen – zehn Fragen auf dem Weg zur Arbeit sind eine Einheit. In den Wochen zwischen der schriftlichen Situationsaufgabe und dem Termin ist das die Stellschraube, an der sich etwas ändern lässt.
- Im Fokus-Modus nur die Kategorien aus Führung und Zusammenarbeit üben
- Deine Richtig-Quote je Kategorie zeigt, wo der Schwerpunkt noch dünn ist
- Die übrigen Bereiche bleiben verfügbar – ein Schwerpunkt ist keine Beschränkung
Vom Ankreuzen zum Erklären
Im Gespräch zählt nicht die richtige Antwort, sondern der Satz, mit dem du sie begründest. Im Glossar steht deshalb zu jedem Begriff nicht nur die Erklärung, sondern ein Beispiel mit Zahlen – genau das, was man anführt, wenn die Nachfrage „Und woran machen Sie das fest?" kommt. Zu jedem Eintrag gehört ein Notizfeld für die Formulierung, die du im Prüfungsraum sagen möchtest.
Dazu kommt die kürzeste sinnvolle Wiederholungsliste, die es vor einer mündlichen Prüfung gibt: Jede Frage, die du falsch beantwortet hast, landet automatisch beim passenden Begriff. Der Filter Falsch beantwortet zeigt nur noch diese Einträge – eine Liste, die du nicht führen musst, weil sie beim Üben von selbst entsteht.
Diese Liste einmal laut durchzugehen, ist die Vorbereitung, die dem Fachgespräch am nächsten kommt: begrenzt, auf dich zugeschnitten und in Sätzen statt in Kreuzen.


Einen Anlass zum Reden haben
Reden lernt man nur durch Reden – und der schwierigste Teil daran ist, überhaupt ein Thema zu haben, über das sich zu zweit sprechen lohnt. Genau das liefert das Duell in der App: Du spielst sechs Runden gegen jemanden aus deiner Lerngruppe, und am Rundenende steht Kategorie für Kategorie, wer welche Frage getroffen hat. Die rot markierten Felder sind die Liste, an der ihr beide etwas gelernt habt.
Einen Chat hat die App nicht, und das ist Absicht: Das Gespräch führt ihr selbst – im Kurs, am Telefon, in eurer Gruppe. Das Duell liefert nur den Stoff dafür, und zwar einen, den ihr beide gerade bearbeitet habt. „Warum war bei dir Runde 3 rot?" ist eine bessere Übungsfrage als jede erfundene.
Fragen, Glossar, Fokus-Modus und Duell stecken in derselben App, kostenlos, für Android und iPhone. Sinnvoll wird sie spätestens an dem Tag, an dem die schriftliche Situationsaufgabe hinter dir liegt und nur noch das Gespräch aussteht.
Häufige Fragen zum Fachgespräch
Wann findet das Fachgespräch statt?
Erst nach dem erfolgreichen Abschluss der beiden schriftlichen Prüfungen: der WBQ-Teilprüfung mit ihren vier Klausuren und der schriftlichen betrieblichen Situationsaufgabe aus der HQ-Teilprüfung. Solange eine der beiden noch offen ist, findet der mündliche Teil nicht statt.
Wie lange dauert das Fachgespräch und wie viel Vorbereitungszeit gibt es?
Das Fachgespräch soll nicht länger als 30 Minuten dauern, und es ist eine Vorbereitungszeit von höchstens 30 Minuten zu gewähren. Wie sich die 30 Minuten auf Präsentation und Gespräch verteilen, steht nicht in der Verordnung; üblich sind rund 10 Minuten Präsentation und rund 20 Minuten Fachgespräch.
Bekomme ich das Thema vorher genannt oder ziehe ich es in der Prüfung?
Die Verordnung regelt das nicht. In der Praxis handhaben die Kammern es unterschiedlich: Mancherorts wird das Thema genannt, andernorts zieht man es aus mehreren vorbereiteten Themen. Verbindlich ist allein das, was deine IHK dazu schreibt. Festgelegt ist dagegen, dass das Gespräch inhaltlich auf deiner schriftlichen Situationsaufgabe aufbaut.
Kommt im Fachgespräch ausschließlich Führung und Zusammenarbeit dran?
Nein. Das Gespräch soll sich auf die Qualifikations- und Handlungsbereiche der Prüfung beziehen, und der Schwerpunkt soll dabei auf dem Handlungsbereich Führung und Zusammenarbeit liegen. Ein Schwerpunkt ist keine Beschränkung: Fragen aus den anderen Bereichen sind ausdrücklich möglich.
Wie werden Präsentation und Fachgespräch gewichtet?
Beide werden zu einer einzigen Bewertung zusammengefasst: das Fachgespräch mit zwei Dritteln, die Präsentation mit einem Drittel. Diese zusammengefasste Bewertung muss für sich mindestens 50 Punkte erreichen und geht mit 25 Prozent in die Gesamtnote ein.
Erfahre ich direkt nach der Prüfung, ob ich bestanden habe?
Die Verordnung sagt dazu nichts. In der Praxis berät der Prüfungsausschuss im Anschluss und teilt das Ergebnis häufig noch am selben Tag mit; verlassen solltest du dich darauf erst, wenn deine IHK es so ankündigt. Geregelt ist nur, dass du nach bestandener Prüfung zwei Zeugnisse erhältst.
Was ist der Unterschied zwischen Fachgespräch und mündlicher Ergänzungsprüfung?
Das Fachgespräch ist eine reguläre Prüfungsleistung der handlungsspezifischen Qualifikationen und betrifft jeden. Die mündliche Ergänzungsprüfung dagegen wird nur angeboten, wenn in den wirtschaftsbezogenen Qualifikationen genau ein Bereich mangelhaft ausgefallen ist – sie ist eine zweite Chance, kein fester Bestandteil der Prüfung.
Führung & Zusammenarbeit
nach vorn holen
Den Schwerpunkt der mündlichen Prüfung im Fokus-Modus üben, zu jedem Begriff ein Beispiel mit Zahlen zum Nacherzählen, und eine Fehlerliste, die beim Üben von selbst entsteht. Die App ist kostenlos.
App kostenlos ladenFür Android und iPhone. Ohne Kosten, ohne Abo-Zwang.
Fundstellen und Quelle
Alle Angaben zu Reihenfolge, Dauer, Schwerpunkt, Gewichtung, Bestehensgrenze und Zeugnissen auf dieser Seite stammen aus der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Wirtschaftsfachwirt/Geprüfte Wirtschaftsfachwirtin (WFachwPrV) vom 26. August 2008, zuletzt geändert durch Artikel 43 der Verordnung vom 9. Dezember 2019 – nachzulesen bei gesetze-im-internet.de. Die Verordnung gilt bundesweit einheitlich. Die Aufteilung in rund 10 Minuten Präsentation und rund 20 Minuten Fachgespräch beschreibt die übliche Praxis und steht nicht in der Verordnung. Ebenfalls nicht darin: Termine, Einladung, Prüfungsausschuss, die Form der Präsentation, die Herkunft des Themas und der Zeitpunkt, zu dem das Ergebnis mitgeteilt wird – das liegt bei deiner IHK.
- § 3 Abs. 6 Satz 5 WFachwPrV – die mündliche Prüfung wird erst nach dem erfolgreichen Abschluss der schriftlichen Teilprüfungen durchgeführt. ↩
- § 8 Abs. 1 Nr. 1 WFachwPrV – in jedem Qualifikationsbereich der wirtschaftsbezogenen Qualifikationen mindestens 50 Punkte. ↩
- § 5 Abs. 6 WFachwPrV – Gesamtbearbeitungsdauer der betrieblichen Situationsaufgabe von 480 bis 510 Minuten; § 8 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a – mindestens 50 Punkte dafür. ↩
- § 2 Abs. 2 Nr. 1 WFachwPrV – Zulassung zur Teilprüfung Handlungsspezifische Qualifikationen setzt eine abgelegte, nicht länger als fünf Jahre zurückliegende WBQ-Teilprüfung voraus. ↩
- § 3 Abs. 6 Satz 3 WFachwPrV – Vorbereitungszeit von höchstens 30 Minuten. ↩
- § 3 Abs. 6 Satz 1 WFachwPrV – inhaltlich aufbauend auf die Aufgabenstellung nach § 5, nicht länger als 30 Minuten. ↩
- § 3 Abs. 6 Satz 2 WFachwPrV – das Gespräch soll sich auf die Qualifikations- und Handlungsbereiche beziehen, der Schwerpunkt soll auf dem Handlungsbereich Führung und Zusammenarbeit liegen. ↩
- § 5 Abs. 5 Nr. 6 und 7 WFachwPrV – Moderation von Projektgruppen und Präsentationstechniken als Qualifikationsinhalte im Handlungsbereich Führung und Zusammenarbeit. ↩
- § 7 Abs. 3 WFachwPrV – Fachgespräch mit zwei Dritteln, Präsentation mit einem Drittel, zusammengefasst als gewichtetes arithmetisches Mittel; ebenso § 3 Abs. 6 Satz 4. ↩
- § 8 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b WFachwPrV – mindestens 50 Punkte, ohne Rundung, in der zusammengefassten Bewertung für Fachgespräch und Präsentation. ↩
- § 8 Abs. 4 WFachwPrV – Gesamtnote: wirtschaftsbezogene Qualifikationen 25 Prozent, schriftliche Situationsaufgabe 50 Prozent, Fachgespräch und Präsentation 25 Prozent. ↩
- § 10 Abs. 1 Satz 1 WFachwPrV – jede nicht bestandene Teilprüfung ist zweimal wiederholbar. ↩
- § 9 Abs. 1 WFachwPrV – wer die Prüfung bestanden hat, erhält zwei Zeugnisse. ↩
- § 11 Abs. 1 und 2 WFachwPrV – zusätzliche Prüfung zum Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikationen auf Antrag nach erfolgreich abgeschlossener Teilprüfung Handlungsspezifische Qualifikationen; wer sie besteht, ist vom schriftlichen Teil der Ausbilder-Eignungsprüfung befreit. ↩