Sechs Formate,
sechs Lerneffekte
Abwechslung ist nicht der Zweck – sie ist der Nebeneffekt. Jedes Format verlangt dir etwas anderes ab, und genau daran zeigt sich, ob du einen Sachverhalt wirklich verstanden hast oder ihn nur wiedererkennst.
Richtig oder falsch
Eine Aussage, zwei Möglichkeiten. Wische die Karte nach rechts, wenn sie stimmt, nach links, wenn nicht – oder nutze die beiden Buttons darunter, wenn du lieber tippst.
Gut zu wissen: Die Antwort zählt sofort. Es gibt kein Bestätigen und kein Zurück – die Aussagen sind bewusst kurz gehalten, damit du aus dem Bauch entscheidest.
Warum das hilft
Dich festzulegen, bevor du die Lösung siehst, verankert Wissen deutlich stärker als reines Durchlesen – auch dann, wenn du danebenliegst.
Zwei Varianten desselben Formats
Multiple Choice
Der Prüfungsklassiker – in zwei Varianten, die dir im Training gemischt begegnen. Mal ist genau eine Antwort richtig, mal mehrere. Wie viele es sind, wird nicht verraten; es kann auch nur eine sein. Bis du bestätigst, kannst du deine Auswahl beliebig ändern.
Gut zu wissen: Die falschen Optionen sind kein Füllmaterial – sie bilden typische Verwechslungen ab. Wenn zwei Antworten gleich gut klingen, liegt genau dort der Unterschied, auf den es ankommt. Bei Mehrfachauswahl zählt nur die vollständig richtige Kombination: alle zutreffenden Antworten und keine falsche.
Warum das hilft
Die plausiblen Fehloptionen zwingen dich zu unterscheiden, statt nur wiederzuerkennen – genau das wird in der Prüfung verlangt. Und weil du bei Mehrfachauswahl jede Option einzeln bewerten musst, fällt die Abkürzung „eine wird schon stimmen" weg: Halbwissen, das bei Einfachauswahl unentdeckt bliebe, kommt hier ans Licht.
In die richtige Reihenfolge bringen
Prozessphasen, Handlungsschritte, Gesetzesabläufe. Du kannst die Einträge antippen oder gedrückt halten und an ihre Position ziehen – beides führt zum selben Ergebnis. „Zurücksetzen" stellt den Ausgangszustand wieder her.
Gut zu wissen: Die Reihenfolge muss vollständig stimmen – eine einzige vertauschte Position zählt als falsch. Überlege deshalb lieber einmal mehr, wo ein Schritt wirklich hingehört.
Warum das hilft
Reihenfolgen sind eigenes Wissen. Einen Ablauf erkennt man leicht wieder – ihn selbst zu ordnen zeigt erst, ob man ihn wirklich verstanden hat.
Paare verbinden
Begriff links antippen, passendes Gegenstück rechts antippen – fertig ist das Paar. Jedes bekommt eine eigene Farbe, damit du den Überblick behältst. Ein Tipp auf ein bereits verbundenes Element löst das Paar wieder.
Gut zu wissen: Bestätigen kannst du erst, wenn alle Begriffe zugeordnet sind. Fang mit den Paaren an, bei denen du sicher bist – die restlichen ergeben sich dann oft von selbst.
Warum das hilft
Begriffe paarweise zu verknüpfen baut Verbindungen in beide Richtungen auf. Du erkennst später nicht nur den Begriff, sondern kommst auch vom Sachverhalt wieder auf ihn.
Ergebnis berechnen
Von Deckungsbeitrag über Kapitalwert bis Break-Even: Du gibst dein Ergebnis über das Zahlenfeld ein, Komma und Vorzeichen liegen direkt auf der Tastatur.
Gut zu wissen: Über die Reiter daneben hast du außerdem einen wissenschaftlichen Rechner mit Verlauf, einen Notizblock für Zwischenschritte und eine Zeichenfläche zum Skizzieren. Ein Ergebnis aus dem Rechner übernimmst du mit einem Tipp direkt in die Antwort.
Kleine Rundungsunterschiede sind einkalkuliert – du musst nicht auf die letzte Nachkommastelle treffen.
Warum das hilft
Selbst gerechnete Ergebnisse bleiben nachweislich besser haften als nachvollzogene Rechenwege. Deshalb rechnest du hier wirklich, statt nur zu bestätigen.
Formel zusammensetzen
Rechenzeichen und feste Zahlen stehen schon da – du füllst nur die Lücken. Tippe einen Baustein an, dann landet er in der nächsten freien Lücke, oder zieh ihn direkt auf eine bestimmte. Ein Tipp auf eine gefüllte Lücke leert sie wieder.
Gut zu wissen: Unter den angebotenen Bausteinen können auch welche sein, die in der Lösung gar nicht vorkommen. Du musst also nicht alle verwenden – und jede Lücke muss stimmen.
In der Prüfung darfst du die Formelsammlung benutzen. Hier bewusst nicht: Wer eine Formel selbst zusammensetzen kann, hat den Zusammenhang verstanden – und findet sie in der Sammlung dann auch unter Zeitdruck sofort wieder.
Warum das hilft
Eine Formel aus Bausteinen zu rekonstruieren ist deutlich anspruchsvoller als sie wiederzuerkennen – und zeigt zuverlässig, an welcher Stelle das Verständnis noch fehlt.
Der rote Faden dahinter
Alle sechs Formate haben eines gemeinsam: Sie verlangen von dir eine Festlegung, bevor du die Lösung siehst. Dieses Prinzip – Wissen aktiv abrufen statt passiv wiederlesen – ist der Kern der Methode.
Wann welches Thema drankommt, entscheidet die App nach dem Abstand zur letzten Wiederholung und deiner Trefferquote. Beides zusammen sorgt dafür, dass du nicht das übst, was du ohnehin kannst.
Zur LernmethodeBeim ersten Mal erklärt sich jedes Format selbst
Triffst du auf ein Format zum ersten Mal, erscheint eine kurze Erklärung, wie es bedient wird. Später jederzeit über das Fragezeichen wieder abrufbar.
Im Spezial-Training gezielt üben
Du kannst dir ein einzelnes Format herausgreifen und nur damit trainieren – etwa alle Rechenaufgaben vor der schriftlichen Prüfung.
Auf dem Tablet: mehr Platz zum Denken
Zwei Formate profitieren besonders. Bei Sortier- und Zuordnungsaufgaben siehst du alle Elemente gleichzeitig, statt scrollen zu müssen, während du dir die Reihenfolge merkst. Und bei Rechenaufgaben bleibt die Skizze erhalten, wenn du das Gerät drehst – gezeichnete Zwischenschritte überleben den Formatwechsel.
Was sich auf dem Tablet sonst noch ändertSechs Wege,
dasselbe wirklich zu können
Alle sechs Formate sind schon in der kostenlosen Version dabei – dort mit den Einstiegsfragen. Probier aus, welches dich am ehesten entlarvt.
App kostenlos laden






